Karte zur Breitbandverfügbarkeit (Quelle: WiN Emscher-Lippe GmbH)

Breitbandverfügbarkeit

In der Karte wird die Entwicklung der Breitbandversorgung in der Emscher-Lippe-Region für die Jahre 2016 und 2018 sowie eine Prognose über die zukünftige Entwicklung bis 2020 gegeben. Aus Datenschutzgründen handelt es sich bei diesem Datenauszug um eine aggregierte, generalisierte Darstellung. Die vorliegenden Daten zeigen daher die durchschnittlich verfügbare Bandbreite in definierten Bereichen (Kacheln) mit einer Größe von 200 x 200 m. 

In der Karte anzeigen:

Datengrundlage

Im Rahmen des Förderprojekts "NGA-Ausbau in der Emscher-Lippe-Region" der WiN Emscher-Lippe GmbH  wurde im Jahr 2016 durch die Beraterfirma WiR Solutions die damalige Breitbandverfügbarkeit für alle Adressen in der Emscher-Lippe-Region ermittelt. Dazu wurden detaillierte Informationen über die vorhandenen Netze sowie die bei den Kunden realisierten Bandbreiten bei den Providern und Kommunen erhoben. Die Breitbandkoordination Emscher-Lippe hat diese Daten fortgeschrieben. Damit kann die Entwicklung der Versorgungssituation nachvollzogen und der aktuelle Stand 2018 aufgezeigt werden. Zudem ist ein Blick in die Zukunft möglich. Neben geförderten Ausbauprojekten gibt es eine Vielzahl von (geplanten) eigenwirtschaftlichen Vorhaben, insbesondere Glasfaserprojekte, deren Nachfragebündelungen bereits erfolgreich waren und in denen der Ausbau kurz vor der Umsetzung steht. Alle diese Daten ergeben zusammen eine Prognose für 2020.

Einteilung der Bandbreiten

In der Karte wird die durchschnittlich verfügbare Bandbreite im Download dargestellt. Hierbei werden die Schwellen 30 Mbit/s, 50 Mbit/s, 100 Mbit/s und 1.000 Mbit/s unterschieden.

Die unterschiedlichen Übertragungstechniken wurden wie folgt eingeordnet:

Gebäudeanschluss

Betrachtet werden die Anschlüsse. Ein Anschluss ist definiert als Gebäudeanschluss, wobei ein Gebäude mehrere Haushalte umfassen kann. Bei der Darstellung gilt jeweils die höchste, am Gebäudeanschluss mögliche, verfügbare Bandbreite, unabhängig davon, ob dieser Anschluss tatsächlich hergestellt ist.

Beispiel: In einer Straße ist beim Gebäudeanschluss Nr. 99 über Anbieter 1 ein VDSL-Produkt mit einer Bandbreite von 50 Mbit/s buchbar, über Anbieter 2 ein FTTH-Produkt mit mehr als 1 Gbit/s. Der Kunde am Gebäudeanschluss Nr. 99 hat bislang das VDSL-Produkt gebucht. Der Darstellung in diesem Bericht wird das FTTH-Produkt zu Grunde gelegt, da dieses potenziell eine höhere Bandbreite am Gebäudeanschluss Nr. 99 zur Verfügung stellen könnte (= homes passed), auch wenn der Kunde dies (noch) nicht gebucht hat.

Berechnung der Durchschnittsbandbreite

Aus Gründen des Datenschutzes dürfen keine adressscharfen Daten veröffentlicht werden. Um dennoch eine Übersicht über die Bandbreiten zu bekommen, wurden die Daten aggregiert. Dazu wurden im Geoinformationssystem zunächst Kacheln mit einer Größe von 200m x 200m erstellt, die Durchschnittsbandbreite innerhalb einer Kachel bestimmt und farblich dargestellt.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Berechnungsmethode: