Siedlungsstruktur (Quelle: unsplash.com)

Baublöcke

Die kleinräumige Gliederung basiert auf Ebene der Baublöcke. Ein Baublock ist eine Fläche, die in der Regel von Straßen bzw. natürlichen oder baulichen Grenzen (Wasserläufe, Bahnlinien, usw.) von allen Seiten umschlossen wird (Städtestatistik, 2011). Mehrere Baublöcke lassen sich zu einem Wohnquartier zusammenfassen, mehrere Wohnquartiere bilden einen Stadtteil.

 

Bearbeitung der Baublöcke vom Kreis Recklinghausen

Für alle kreisangehörigen Städte liegen Baublockgrenzen vor, die von den Kommunalverwaltungen für den Bevölkerungsschutz oder die Statistik erstellt worden sind. Jedoch sind sie nach unterschiedlichen Kriterien und in unterschiedlicher Genauigkeit angelegt, sodass für ein kreisweites und einheitliches Verzeichnis eine Neuerfassung erforderlich ist.

Als Datengrundlage werden ATKIS (Amtliches Topographisch-Kartographisches Informationssystem), ALKIS (Amtliches Liegenschaftskataster Informationssystem) und die vorhandenen Baublockgrenzen in den kreisangehörigen Städten, sowie die Lage der Stadtteile verwendet. Die kommunale Gebietseinteilung soll dabei nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Eine ausführliche Beschreibung zum semiautomatischen Verfahren zur Ableitung von Baublöcken finden Sie unter https://www.researchgate.net/publication/ oder als PDF.

Folglich wird die kleinräumige Gliederung der kreisangehörigen Städte nach einheitlichen Kriterien überarbeitet.
Für die Städte Datteln, Gladbeck, Herten und Recklinghausen steht noch die interne Überprüfung und Korrektur an.
Mit den Städten Castrop-Rauxel, Dorsten, Haltern am See, Marl, Oer-Erkenschwick und Waltrop sind die Baublockgrenzen bereits abgestimmt.

Als nächsten Schritt sollen die Baublock-Geometrien in die Datenhaltung beim Fachdienst 62 (Kataster und Geoinformation) eingespielt werden. Künftige Änderungen im Liegenschaftskataster können somit automatisch übernommen werden.