Regionaler Flächennutzungsplan (Quelle: Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr)

Regionaler Flächennutzungsplan

Die Stadt Gelsenkirchen hat sich 2005 mit den kreisfreien Städten Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zur "Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr" zusammengeschlossen. Seit 2010 ist der deutschlandweit erste regionale Flächennutzungsplan (RFNP) gültig. Dabei übernimmt der RFNP zeitgleich die Funktion eines Regionalplans und eines gemeinsamen Flächennutzungsplans.

Der Planmaßstab des RFNP ist 1 : 50.000, sodass keine grundstücksscharfen Informationen getroffen werden. Er stellt die beabsichtigte räumliche Entwicklung der beteiligten Städte in ihren Grundzügen dar. Da der regionale Flächennutzungsplan lediglich behördenverbindlich ist, entfaltet er keine Außenwirkung. Dies bedeutet, dass die Öffentlichkeit rechtlich nicht an die Vorgaben gebunden ist.

Zurzeit stellt der Regionalverband Ruhr (RVR) einen Regionalplan für die gesamte Metropole Ruhr auf. Mit seinem Inkrafttreten wird dieser den RFNP in seiner Funktion als Regionalplan ablösen.

In der Karte anzeigen:

Hinweis der Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr:

Der Regionale Flächennutzungsplan der Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr (RFNP) ist auf der Topografischen Karte 1:50.000 erstellt worden und ist nicht auf andere Kartenwerke übertragbar. Die Planungsgemeinschaft übernimmt keine Gewähr für die Aktualität der Darstellung. Der RFNP ist der rechtswirksame Flächennutzungsplan der beteiligten Städte sowie gleichzeitig der Regionalplan für den Geltungsbereich bis zur Rechtskraft des Regionalplans Ruhr. Weitere Informationen finden Sie unter www.staedteregion-ruhr-2030.de/cms/regionaler_flaechennutzungsplan.html