GIS.ELA erleichtert die Standortsuche
- Internet: Existenzgründer können sich per Mausklick über freie Gewerbeflächen und Immobilien in der Region informieren
Die Vermarktung von Gewerbeflächen in der Region soll mit "GIS.ELA", dem interaktiven Gewerbeflächeninformations-System, angekurbelt werden. Das Versprechen sich der Kreis Recklinghausen, die Emscher-Lippe-Agentur, die kreisangehörigen Städte sowie Bottrop und Gelsenkirchen als Initiatoren des Projektes.
Die neue Version des bereits seit drei Jahren existierenden Flächenatlasses ist seit drei Wochen online. Landrat Hans-Jürgen Schnipper, Bernd Groß (ELA) und die Projektverantwortlichen Anja Siegesmund und Peter Haumann erhoffen sich durch das erweiterte Angebot nun deutlich mehr Unternehmer-Interesse an der verjüngten GIS.ELA: "Viele wissen nicht, dass es diese Datenbank überhaupt gibt. Wir wollen auch mittelständische Betriebe ansprechen, haben neben großflächigen Gewerbeflächen auch kleinere Hallen und Büros im Angebot", so Peter Haumann. Neu an der "alten Dame" GIS.ELA ist auch die Vernetzung mit der von allen Wirtschaftsförderern genutzten Software "GEplus". Die Daten sind stets aktuell, vorausgesetzt sie werden gepflegt, so Anja Siegesmund: " Das obliegt den Wirtschaftsförderungsämtern der Städte".
Über die Internetadresse www.gis-ela.de gelangt der Nutzer zur Startseite, kann mit einer Suchfunktion nach parzellierten sowie unparzellierten Flächen, nach Büros und Gewerbehallen suchen. Der Bindestrich in www.gis-ela.de ist wichtig, andernfalls führt die Datenautobahn zu einer anderen Gisela. Die amtliche GIS.ELA beeindruckt mit einer Fülle von Details: "Ein Existenzgründer kann sich über Preise, Quadratmeterzahl oder Bebauungspläne informieren und sogar die Entfernung zur nächsten Autobahnauffahrt oder Luftbilder der Objekte abfragen", erklärt Haumann. Bei Interesse wird das interaktive Kontaktformular automatisch zur richtigen Stelle im Rathaus der jeweiligen Stadt weitergeleitet. Mehr als 1000 Zugriffe im Monat zählt Haumann derzeit und hofft, dass auf GIS.ELA künftig reger Austausch stattfindet: "Auch Privatleute können ihre gewerblichen Objekte bei ns einspeisen lass." Das ist bisher kostenfrei " läuft aber ausschließlich über die Wirtschaftsförderungsämter.
Quelle: o.V.: GIS.ELA erleichtert die Standortsuche. In: Recklinghäuser Zeitung, 09.04.2002.

